persönliches

Laut Duden stammt das Wort „Person“ vom lateinischen persona und bezeichnet die Maske eines Schauspielers oder die Rolle, die durch diese Maske dargestellt wird (Duden, Band 7, Etymologie der deutschen Sprache).

Das Wort „Person“ wurde im Laufe der Zeit zur Bezeichnung für den Menschen als Individuum. Das Persönliche ist demzufolge das, was mich als Menschen ausmacht, mich von den anderen unterscheidet. Es soll eben gerade nicht die Maske sein, die ich auflege um mich in der Gesellschaft zu bewegen, sondern mein ureigenes „so sein wie ich bin“.

Das führt zur Frage, was denn mein ureigenes Sein ist. Mein wahres Ich, sozusagen. Tatsächlich besagt die indische Philosophie, dass es schwierig ist, sein wahres Ich zu erkennen, nichtsdestotrotz das Ziel eines jeden Menschen sein sollte.

Nur die Erkenntnis der Tatsache, ein ewiges spirituelles Wesen zu sein, führe zu nachhaltigem Glück, wird in den vedischen Schriften konstatiert.

Der Weg zur spirituellen Selbstverwirklichung ist lang und verwinkelt und bis es soweit ist, müssen wir uns mit der „maskenhaften“ Person begnügen, gerade so, wie wenn man Tücher über eine unsichtbare Form legt um sie sichtbar zu machen.

Diese „Tücher“ machen meine Persönlichkeit für andere Menschen – und auch für mich selber – sichtbar. Vorderhand, denn meine spirituelle Selbstverwirklichung ist erst im Aufbau begriffen und wird es wohl noch eine geraume Weile bleiben…

So beschreibe ich in meinem Blog Dinge, mit denen ich mich gerne beschäftige, mit denen ich versuche, mir selber näher zu kommen. Blog-Posts gibt es zu verschiedenen Themen:

indische philosophie
bergtouren
reisen
alltagssplitter

 

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