reisen

Reisen bildet, sagt man und wenn einer eine Reise tut…

Für mich beinhaltet Reisen viel Positives. Hin und wieder muss ich aus der engen Vertrautheit des schweizerischen Komforts hinaus und mich vergewissern, dass es auch ganz anders geht. Oftmals komme ich mit neuen Perspektiven und Einsichten zurück.

Das Bild oben habe ich bewusst ausgewählt, um beide Seiten des Reisens zu zeigen: Es war ein geselliger Moment in West-Papua, auf dem Weg zur Carstensz Pyramide. Alle sehen mehr oder weniger glücklich und zufrieden aus. Das Bild hat jedoch einen neokolonialistischen Touch und zwar wegen mir, der ich aussehe wie ein Plantagenbesitzer. Bin ich natürlich nicht, bin auch kein “Tourist”, sondern ein “Individual-Reisender”. Was die kritischen Fragen des Reisens jedoch nicht beantwortet.

Philosophisch gesehen, kann man zumindest sagen, dass jegliche Handlung gewisse Auswirkungen nach sich zieht; positive und negative, vorhergesehene und unvorhergesehene, direkte und indirekte.

Wir sind praktisch immer in Bewegung. Ab welcher Distanz ist meine Fortbewegung eine zu hinterfragende Reise? Sobald ich einen fremden Kulturraum betrete? Die fremde Kultur durch mein Dasein beeinflusse? Oder mich beeinflussen lasse und “fremdes Gedankengut” mit nach Hause nehme?

War unser heimischer Kulturraum schon immer so beschaffen wie wir ihn kennen? Wohl kaum. Was für fremde Einflüsse haben ihn zu dem gemacht, was er heute ist?

Fragen zur Diskussion gibt es zahlreiche und Antworten darauf ebenso viele.

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