{"id":293,"date":"2013-02-04T15:07:25","date_gmt":"2013-02-04T15:07:25","guid":{"rendered":"https:\/\/radhe-syama.ch\/wordpress\/?p=293"},"modified":"2013-02-04T15:07:25","modified_gmt":"2013-02-04T15:07:25","slug":"filmphilosophie-memento","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/radhe-syama.ch\/wordpress\/filmphilosophie-memento\/","title":{"rendered":"film&#038;philosophie: memento"},"content":{"rendered":"<p>Krishna beschreibt die Situation des Lebewesens in der materiellen Welt im Srimad Bhagavatam folgendermassen:<\/p>\n<p><em><strong>Wenn ein Lebewesen seine spirituelle Identit\u00e4t der qualitativen Einheit mit Mir in Ewigkeit, Wissen und Gl\u00fcckseligkeit vergisst, weil es denkt, es sei von Mir verschieden, beginnt sein materielles, bedingtes Leben. Statt also sein Interesse mit Meinem gleichzusetzen, beginnt es, sich mit seinen k\u00f6rperlichen Erweiterungen wie seiner Frau, seinen Kindern und seinen materiellen Besitzt\u00fcmern zu identifizieren. Auf diese Weise bringt ein K\u00f6rper durch den Einfluss seiner Handlungen einen weiteren hervor, und nach dem Tod findet ein weiterer Tod statt (SB 6.16.57). <\/strong><\/em><\/p>\n<p>Gem\u00e4ss dieser Aussage basiert unser Leben in dieser Welt auf der Tatsache, dass wir unsere wahre Identit\u00e4t vergessen haben. Obwohl man diese Tatsache rein intellektuell einfach verstehen kann, ist es doch sehr schwierig, sie praktisch nachzuvollziehen, denn etwas Vergessenes, wie eben unsere spirituelle Identit\u00e4t, ist aus unserem Bewusstsein und somit aus unserer Realit\u00e4t g\u00e4nzlich verschwunden. Sobald wir uns jedoch an etwas Vergessenes erinnern, wird es sofort wieder Teil unserer Realit\u00e4t. Zum Beispiel der Tod: Hin und wieder begegnen wir dem gefl\u00fcgelten Wort \u201cMemento mori\u201d \u2013 eine Aufforderung, den Tod nicht ausser Acht zu lassen, sondern sich an ihn zu erinnern.<\/p>\n<p>Bestimmte Ereignisse in unserem Leben erinnern uns zwar manchmal an den Tod, doch meistens sind wir mit dem Leben vollauf besch\u00e4ftigt. Denn; nicht nur an den Tod, auch an das Leben m\u00fcssen wir uns st\u00e4ndig erinnern. Nicht etwa, um philosophischen Tiefgang oder religi\u00f6sen Sinn zu erzeugen, sondern ganz einfach, um im Alltag \u00fcberhaupt funktionieren zu k\u00f6nnen. Das meiste, das wir im Kleinkindalter entdecken und lernen, wird sp\u00e4ter in unserem Alltag eine ganz selbstverst\u00e4ndliche Erinnerung. Zum Beispiel: wie man geht, indem man einen Fuss vor den anderen setzt, wie man eine T\u00fcrklinke dr\u00fcckt, einen Wasserhahn \u00f6ffnet, die Schuhe schn\u00fcrt (als Kind ein riesiges Erfolgserlebnis, das einem der Welt der \u201callesk\u00f6nnenden\u201d Erwachsenen ein ganzes St\u00fcck n\u00e4herbringt), wie man einen Lichtschalter bet\u00e4tigt oder mit Messer und Gabel umgeht.\u00a0Erinnern m\u00fcssen wir uns als Kind auch st\u00e4ndig, wie die Mutter, der Vater, die Geschwister oder die Nachbarn aussehen, wie sie sich bewegen, wie ihre Stimmen klingen. Tausender Dinge und mehr erinnern wir uns w\u00e4hrend des Tagesablaufs, und w\u00e4re unser Erinnerungsverm\u00f6gen gest\u00f6rt, w\u00e4ren wir kaum funktionsf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Die Erinnerungen, die die vielf\u00e4ltigen t\u00e4glichen Funktionen betreffen, sind praktisch st\u00e4ndig in Betrieb, w\u00e4hrend andere Erinnerungen irgendwo abgespeichert werden und uns irgendwann mal \u201centfallen\u201d. Oder die Erinnerungen sind zwar noch da, aber wir k\u00f6nnen sie gerade nicht finden \u2013 dennoch beeinflussen sie uns.<\/p>\n<p><em><strong>Die Pers\u00f6nlichkeit Gottes sprach: Viele, viele Geburten haben sowohl du als auch Ich in der Vergangenheit angenommen. Ich kann Mich an sie alle erinnern, doch du kannst es nicht, o Arjuna (Bg 4.5). <\/strong><\/em><\/p>\n<p>Unser \u201cSelbstverst\u00e4ndnis\u201d basiert ebenfalls auf unseren Erinnerungen. Erinnerungen, die aus unserem Leben in der materiellen Welt stammen, w\u00e4hrend die Erinnerungen an unsere spirituelle Identit\u00e4t, gem\u00e4ss obigen Versen aus der Bhagavad-gita, verdeckt bleiben. Wer bin ich vor mir selbst? Wer sind die Menschen um mich herum, und wie stehen sie zu mir? Diese Definitionen werden also aufgrund von Erinnerungen gemacht. In jeder Situation und Interaktion mit Menschen erinnern wir uns an vergangene Begegnungen und Ereignisse und benehmen uns dementsprechend. Was w\u00fcrden wir tun, wenn jede Begegnung mit anderen Menschen \u2013 und sogar mit uns selbst \u2013 immer wieder v\u00f6llig neu und erstmalig w\u00e4re? Ohne jegliche negative oder positive \u201cVorbelastung\u201d durch Erinnerungen?<\/p>\n<p>Genau dies ist die Ausgangslage im Film \u201cMemento\u201d: Ein Mann verliert durch die Verletzungen, die er bei einem Raub\u00fcberfall erlitten hatte, sein Langzeitged\u00e4chtnis. Was mehr als f\u00fcnf Minuten zur\u00fcckliegt, verschwindet im Nebel des Vergessens, und er weiss nicht mehr, wer ihm gegen\u00fcbersitzt, wor\u00fcber gesprochen wurde und was er hier eigentlich tut. Im Film \u201cMemento\u201d wird der Zuschauer in dieselbe Situation versetzt wie der Mann mit dem Ged\u00e4chtnisverlust. Der Film zeigt die Ereignisse sozusagen von hinten nach vorn. Er beginnt mit der Schlussszene und wird dann Szene f\u00fcr Szene von hinten nach vorn aufgerollt. Eine bestimmte Szene beginnt also nicht als logische und zeitliche Fortsetzung der gerade gesehenen Szene, sondern als unbekanntes Geschehen, das sich langsam zum logischen Anfang der vorhergehenden Szene verdichtet.<\/p>\n<p>Der Film verlangt vom Zuschauer ein st\u00e4ndiges mentales Puzzlespiel, solange, bis er langsam zu einer beklemmenden Erkenntnis kommt: dieser Mann ohne Ged\u00e4chtnis benutzt die Situation, um aus beliebigen Faktoren des Geschehens eine f\u00fcr ihn reale Welt aufzubauen, die f\u00fcr ihn einen Lebenssinn ergibt. Er tut es im Wissen, dass er nach ein paar Minuten seinen Selbstbetrug wieder vergessen wird. Hauptsache, er hat einen Lebenssinn erhalten, und dieser Lebenssinn ist der folgende: Beim Raub\u00fcberfall wurde seine Frau ermordet, und der M\u00f6rder wurde nie gefasst. Den M\u00f6rder seiner Frau zu finden und ihn zu bestrafen, ist nun zu seiner Lebensaufgabe geworden. Dabei muss er mit seinem schwerwiegenden Handicap \u2013 dass er nach f\u00fcnf Minuten alles wieder vergisst \u2013 fertig werden.<\/p>\n<p><em><strong>Im Bhakti-rasamrita-sindhu wird der Verlust des Ged\u00e4chtnisses, hervorgerufen durch schweren Schock aufgrund der Trennung vom Geliebten, als <\/strong><\/em><strong>jadiya<\/strong><em><strong> beschrieben. In diesem Geisteszustand verliert man alles Interesse an Verlust und Gewinn, H\u00f6ren und Sehen sowie allen anderen \u00dcberlegungen. Dies kennzeichnet das vorbereitende Erscheinen von Illusion (CC Mad. 4.202 Erl.).<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Der Protagonist muss sich also alle gesammelten Fakten dauernd wieder in Erinnerung rufen \u2013 mittels einer Zettelsammlung und beschrifteten Polaroidfotos von Personen, Dingen und Orten. Ganz wichtige Tatsachen l\u00e4sst er sich auf seinen K\u00f6rper t\u00e4towieren, wie zum Beispiel die lebenssinnspendende Tatsache, dass er den M\u00f6rder seiner Frau finden und t\u00f6ten muss. Die t\u00e4towierten Informationen auf seiner Haut werden f\u00fcr ihn zu unab\u00e4nderlichen Tatsachen.<\/p>\n<p>Als Zuschauer begleitet man diesen Mann in seiner schwierigen Lage, ohne Ged\u00e4chtnis einen Mordfall aufkl\u00e4ren zu wollen, und wegen der szenenweise r\u00fcckw\u00e4rtslaufenden Handlung kann auch der Zuschauer keine Erinnerungen an die vorherigen Geschehnisse mit in eine Szene bringen, sondern kann nur sehen, was aus einer Szene resultiert, und das ist dann die Ausgangslage der vorherigen Szene. Man beginnt mit dem Mann mitzuf\u00fchlen und beginnt ihn daf\u00fcr zu bewundern, wie er mit \u00e4usserster Beharrlichkeit und Geduld jede Tatsache, die er herausgefunden hat, sofort in sein externes Erinnerungssystem einordnet: Fotos, Zettel und hin und wieder die T\u00e4towierung einer neu herausgefundenen Tatsache, die \u00fcber jeden Zweifel erhaben ist.<\/p>\n<p>Langsam aber sicher muss der Zuschauer jedoch vom Erinnerungsbild, das sich der Mann laufend aus der Vergangenheit zusammenbastelt, Abschied nehmen. Gewisse Vorkommnisse und Gespr\u00e4che im Handlungsablauf zwingen den Zuschauer, einen anderen Gedankengang als denjenigen des Mannes ohne Ged\u00e4chtnis aufzunehmen. Es scheint alles ganz anders gewesen zu sein: Der \u00dcberfall ist zwar eine Tatsache, aber seine Frau ist dabei nicht umgekommen. Durch das jahrelange, zerm\u00fcrbende Zusammenleben mit dem ged\u00e4chtnislosen Ehemann wurde die Frau ihres Lebens \u00fcberdr\u00fcssig. So benutzte die zuckerkranke Frau ihren Mann, um eine t\u00f6dliche \u00dcberdosis Insulin verabreicht zu bekommen. Sie bat ihn alle f\u00fcnf Minuten, ihr die f\u00e4llige Tagesration Insulin zu spritzen, bis sie ins Koma fiel und starb. Um diese schreckliche Tatsache ungeschehen zu machen, hat der Mann seinerseits den Ged\u00e4chtnisverlust benutzt, um in seinem externen Ged\u00e4chtnissystem falsche Tatsachen einzubauen und sich diese Tatsachen andauernd wieder in Erinnerung zu rufen \u2013 beginnend mit der grundlegenden \u201cTatsache\u201d, dass er den M\u00f6rder seiner Frau suchen und t\u00f6ten muss.<\/p>\n<p>Eine weitere Erkenntnis d\u00e4mmert dem Zuschauer: Der Mann ohne Ged\u00e4chtnis wird von einer Mafia-Bande, die seine Obsession kennt, als Killer benutzt. Immer wieder belieferte die Bande den Mann mit \u201cTatsachen\u201d. Schon viele \u201cM\u00f6rder seiner Frau\u201d hatte der Mann aufgesp\u00fcrt und get\u00f6tet und wurde dabei jeweils vom Verbindungsmann der Mafia fotografiert. Der Verbindungsmann zeigte dem Ged\u00e4chtnislosen diese Fotos und bemerkte h\u00e4misch, dass er sich keine Gedanken dar\u00fcber machen m\u00fcsse, denn schliesslich erinnerten sich alle Menschen nur an das, was sie wollten und zimmerten sich so ein selbstgef\u00e4lliges Bild ihrer selbst zusammen. Und zudem w\u00fcrde er nach f\u00fcnf Minuten ja ohnehin wieder alles vergessen und sie k\u00f6nnten ihn dann weiterhin als Killer benutzen&#8230;<\/p>\n<p>Diese erniedrigenden Worte will der Ged\u00e4chtnislose unter keinen Umst\u00e4nden wahrhaben, denn sie zerst\u00f6ren seinen Lebenssinn. So notiert er die Autonummer des Mafia-Mannes und l\u00e4sst sie sich umgehend in seine Haut t\u00e4towieren \u2013 als Autonummer des M\u00f6rders seiner Frau. Schon bald hat er alles vergessen, ausser der eint\u00e4towierten Tatsache mit der Autonummer des M\u00f6rders. Und so beginnt er erneut mit der Jagd nach dem Sinn seines Lebens \u2013 der Jagd nach einem neuen M\u00f6rder seiner Frau&#8230;<\/p>\n<p>Dass der Ged\u00e4chtnislose sich seine Welt und seine Identit\u00e4t aus Illusionen aufbaut, spielt sich nicht nur im Film so ab, sondern scheint tats\u00e4chlich eine menschliche Schw\u00e4che zu sein. Dies hat jedenfalls eine Untersuchung \u00fcber die Psycho-Therapie best\u00e4tigt, die im MAGAZIN 50\/2000, Seite 35\/36, erschienen ist:<\/p>\n<p><em>(&#8230;) Zudem ist das Ged\u00e4chtnis ein flatterhafter Chronist. Es schneidet sich einen bunten und je nach Lebenssituation sich ver\u00e4ndernden Erinnerungsfilm zusammen; aus Eigenem und Fremden, aus Ereignetem, Imaginiertem, sp\u00e4ter Geh\u00f6rtem oder Gelesenem. Immer vorgaukelnd, es handle sich um selbst erlebte Geschehnisse und immer dem Auftrag seines Herrn, dem Ego gehorchend: eine vorteilhafte und schmeichelnde Geschichte zu liefern. Studien haben aufgezeigt, wie einfach es ist, Leuten falsche Erinnerungen einzupflanzen. Emotionale Hochtemperatursituationen wie Psychotherapien eignen sich ideal f\u00fcr Suggestion. Die Erinnerungsbilder der Patienten entsprechen auff\u00e4llig oft der Theorie des Therapeuten. Auch dieses Ph\u00e4nomen war Karl Kraus nicht entgangen: \u201cEin guter Psychologe ist imstande, dich ohne weiteres in seine Situation zu versetzen.\u201d<\/em><\/p>\n<p>Demgem\u00e4ss scheinen wir einen nat\u00fcrlichen Hang zum Selbstbetrug zu haben. Mit geliehenen Erinnerungen, vergessenen Tatsachen, interpretierten Ereignissen bauen wir uns eine Identit\u00e4t. In Bezug auf unsere spirituelle Identit\u00e4t best\u00e4tigen die Veden genau den gleichen Sachverhalt. Wer willens ist, als spirituelles Wesen in der materiellen Welt zu leben \u2013 und zu geniessen \u2013, muss grundlegende Tatsachen aus seinem Ged\u00e4chtnis ausblenden.<\/p>\n<p><em><strong>Es gibt f\u00fcr das Lebewesen vielfache Formen des materiellen Daseins, die sich nach der Arbeit richten, die es in Vergesslichkeit seiner wirklichen Identit\u00e4t ausf\u00fchrt. Wenn jemand in diese Vergesslichkeit eintritt, kann er nicht verstehen, wo seine Bewegungen enden werden (SB 3.32.38).<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Die bedingte Seele erkennt manchmal selbst, wie nichtig Sinnengenuss in der materiellen Welt ist, und manchmal sieht sie ein, dass materieller Genuss eine Vielzahl von Leiden nach sich zieht. Doch infolge ihrer tiefverwurzelten k\u00f6rperlichen Lebensauffassung wird ihr Erinnerungsverm\u00f6gen zerst\u00f6rt, und sie jagt immer wieder materiellem Genuss nach, genau wie ein Tier, das einer Luftspiegelung in der W\u00fcste nachl\u00e4uft (SB 5.14.10).<\/strong> <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Weil die Vergessenheit und der Glaube an die Illusion der eigentliche Wunsch des Lebewesens ist, hilft ihm Krishna bei diesem Unterfangen. Ich weile im Herzen eines jeden, und von Mir kommen Erinnerung, Wissen und Vergessen (Auszug Bg 15.15).<\/strong> <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Pl\u00f6tzlich durch den Wind nach unten gedr\u00fcckt, kommt das Kind mit grosser M\u00fche heraus, den Kopf nach unten, atemlos und aufgrund starker Schmerzen der Erinnerung beraubt (SB 31.23).<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Krishna hat demgem\u00e4ss volles Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den ged\u00e4chtnislosen Mann, der sich eine Illusionswelt aus unwahren Erinnerungen aufbaut, denn dies tun auf die eine oder andere Art eigentlich alle Lebewesen in der materiellen Welt. Durch die Veden m\u00f6chte Krishna den Lebewesen helfen, den Wunsch zu entwickeln, sich wieder an die ewigen Tatsachen zu erinnern, um gl\u00fccklich und zufrieden zu leben.<\/p>\n<p><em><strong>Bali Maharaja war in allen Dingen sehr erfahren. Als er durch die Gnade Sukracaryas wieder zur Besinnung kam und sich zur\u00fcckerinnerte, konnte er alles, was geschehen war, verstehen. Obwohl er besiegt worden war, klagte er daher nicht (SB 8.11.48).<\/strong><\/em><\/p>\n<p>\u201cMementos\u201d \u2013 Zeichen der Erinnerung \u2013 helfen dem Menschen, auf seine ewige spirituelle Identit\u00e4t zu achten&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krishna beschreibt die Situation des Lebewesens in der materiellen Welt im Srimad Bhagavatam folgendermassen: Wenn ein Lebewesen seine spirituelle Identit\u00e4t der qualitativen Einheit mit Mir in Ewigkeit, Wissen und Gl\u00fcckseligkeit vergisst, weil es denkt, es sei von Mir verschieden, beginnt sein materielles, bedingtes Leben. 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