{"id":356,"date":"2013-03-09T12:28:06","date_gmt":"2013-03-09T12:28:06","guid":{"rendered":"https:\/\/radhe-syama.ch\/wordpress\/?p=356"},"modified":"2013-03-11T15:13:05","modified_gmt":"2013-03-11T15:13:05","slug":"2045-avatara-project","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/radhe-syama.ch\/wordpress\/2045-avatara-project\/","title":{"rendered":"2045-avatara-project"},"content":{"rendered":"<p>Der alte Menschheitstraum der Unsterblichkeit hat eine moderne, digitale Version erhalten. Durch das 2045-Avatara-Projekt will ein russischer Milliard\u00e4r des Menschen Bewusstsein digitalisieren und so f\u00fcr ewige Zeiten erhalten. Das digitalisierte Bewusstsein kann in beliebiger Form als Avatara im digitalen Raum existieren. Soweit der Plan, der bis im Jahre 2045 abgeschlossen sein soll.<\/p>\n<p>Es ist nicht das erste Mal, dass der Mensch, stolz auf sein angeeignetes Wissen, den Plan fasst, sich selbst unsterblich zu machen. Schon die Entdeckung der an und f\u00fcr sich primitiven Elektrizit\u00e4t, erzeugte Allmachtsfantasien \u00fcber Leben und Tod. Wir alle kennen Frankenstein und sein Monster, zusammengesetzt aus Leichenteilen und mit einem H\u00f6llenfunken aus Blitzen zum Leben erweckt.<\/p>\n<p>Ja, so entstand das Leben: Ein Blitz in die vorzeitliche Ursuppe und eine Zelle begann sich zu teilen&#8230; Viele der wissenschaftlichen Versuche befassten sich mit dieser Ursuppe.<\/p>\n<p>Inzwischen forscht man in den Genen \u2013 und Frankensteins primitiven Sch\u00f6pfungsversuch bel\u00e4chelt man. Doch auch die ungleich komplexere Materie der Genetik liefert nicht einfach den Schl\u00fcssel der Sch\u00f6pfung. Anf\u00e4nglich euphorische Versuche, Lebewesen zu klonen, scheinen im Sand verlaufen zu sein. Es wurden mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Der genetische Unterschied zwischen einem Menschen und einem Schimpansen ist zudem \u00fcberraschend gering. Zu 99 Prozent ist der Gencode des Menschen mit dem des Schimpansen identisch. Wo liegt der entscheidende Unterschied in den rund 3 Milliarden DNA-Stellen des Gen-Codes? Der kleine 1 Prozent-Unterschied umfasst immerhin noch 30 Millionen DNA-Stellen&#8230;<\/p>\n<p>Vielleicht ist alles viel zu kompliziert und der Schl\u00fcssel zum Menschen liegt gar nicht in den Genen. Wir wenden uns auch von diesen Versuchen ab, verlassen die Labore mit den Genversuchen und geklonten Lebewesen und wenden uns einer anderen Technologie zu, n\u00e4mlich der IT,\u00a0 der Informations-Technologie, die praktisch den gesamten Erdball umspannt und wo Menschen sich bereits heute als selbstentworfene Pers\u00f6nlichkeiten, sogenannte Avatare, im Cyberspace der virtuellen Welt tummeln. Was liegt da n\u00e4her als all die \u201efleischlichen\u201c Probleme des Menschseins einfach zu \u00fcberspringen und direkt zur selbst konzipierten digitalen Pers\u00f6nlichkeit zu werden? Viele Menschen verbringen ja bereits heute einen Grossteil ihres Lebens als eine andere Person im virtuellen Raum.<\/p>\n<p>IT entwickelt sich rasend schnell und kann beeindruckende virtuelle Welten erschaffen. Wie schon bei der Entdeckung der Elektrizit\u00e4t oder der DNA, werden ob der gebotenen M\u00f6glichkeiten der neuen Technologie, Allmachtsfantasien wachgerufen. Und so wird, wie damals bei der Ursuppe und dem Blitz, der Mensch nun mit einer grossen Menge an Information gleichgesetzt. In letzter Zeit h\u00f6rt man viel \u00fcber die Hirnforschung, die, wie schon erw\u00e4hnt, offenbar alle \u201efleischlichen\u201c Probleme umgehen, und die Informationen im menschlichen Hirn kopieren und digitalisieren will. So k\u00f6nnen wir zum ewigen Avatara werden.<\/p>\n<p>Doch was ist eigentlich ein Avatara? Das Wort hat schnell Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden, doch wo es herkommt wissen die Wenigsten.<\/p>\n<p>Wikipedia kl\u00e4rt auf:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Avatara\" target=\"_blank\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Avatara<\/a><\/p>\n<p>Das Wort Avatara kommt also aus den Veden und beschreibt genau das, was wir eigentlich schon sind, n\u00e4mlich \u201cHerabgekommene\u201d aus der spirituellen Welt. Gem\u00e4ss den Veden sind wir Bewusstseins-Einheiten (jiva-atmas), die ewig existieren und in einem tempor\u00e4ren K\u00f6rper inkarniert sind. Zerf\u00e4llt dieser K\u00f6rper, nehmen wir einen neuen K\u00f6rper an. Dies steht alles in der Bhagavad-gita geschrieben und stellt den Grundsatz f\u00fcr alle weiteren vedischen Betrachtungen \u00fcber das Menschsein dar. Demgem\u00e4ss er\u00fcbrigt sich jegliche Bem\u00fchung um Unsterblichkeit, denn Bewusstsein ist von Natur aus unsterblich. Und der Mensch ist Bewusstsein und nicht eine bestimmte Menge an Information.<\/p>\n<p>Das 2045-Avatara-Projekt ist also schon seit ewigen Zeiten im Gange. Wir sind ewige Wesen, die immer wieder einen fleischlichen Avatara annehmen und ein Leben darin verbringen. Das 2045-Avatara-Projekt ist v\u00f6llig unn\u00f6tig: wir sind bereits Avatare und w\u00fcrden uns durch dieses 2045-Avatara-Projekt einmal mehr im Kreise drehen!<\/p>\n<p>Dazu die folgende Geschichte, die ich mir als Science-Fiction-Film ausgedacht habe.<br \/>\n<a title=\"das raumschiff\" href=\"https:\/\/radhe-syama.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Das-Raumschiff.pdf\" target=\"_blank\">Das Raumschiff.<\/a><\/p>\n<p>Das Bewusstsein ist transzendental und nicht materiell. Bewusstsein kann nicht digitalisiert werden. Es kann nicht in eine Unmenge von Nullen und Einsen umgewandelt werden und dadurch das menschliche Bewusstsein abbilden.<\/p>\n<p>Dazu die folgenden \u00dcberlegungen aus der Bhagavad-gita.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/radhe-syama.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Spiegelbilder.pdf\" target=\"_blank\">Spiegelbilder.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der alte Menschheitstraum der Unsterblichkeit hat eine moderne, digitale Version erhalten. Durch das 2045-Avatara-Projekt will ein russischer Milliard\u00e4r des Menschen Bewusstsein digitalisieren und so f\u00fcr ewige Zeiten erhalten. Das digitalisierte Bewusstsein kann in beliebiger Form als Avatara im digitalen Raum existieren. Soweit der Plan, der bis im Jahre 2045 abgeschlossen sein soll. 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